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#immobilienmakler #webdesign


Veröffentlicht

April 2026


Samir Schürmann
Samir Schürmann
Geschäftsführer von Brandingstuff

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Was kostet eine Makler-Website?

Was kostet eine professionelle Website für Immobilienmakler? Diese Frage hören wir häufiger als jede andere. Und sie ist berechtigt, denn die Preisspanne am Markt reicht von wenigen hundert Euro bis weit über 20.000 Euro. Dieser Artikel gibt Ihnen ehrliche Preisbereiche, mit denen Sie jedes Angebot besser einordnen können.

Was kostet eine Makler-Website?

Kurzantwort: Was kostet eine Makler-Website?

Eine Makler-Website kann wenige Euro im Monat kosten oder ein fünfstelliges Projekt sein. Der Unterschied liegt nicht nur im Design. Entscheidend ist, ob die Website einfach nur vorhanden ist oder ob sie aktiv Vertrauen aufbaut, Eigentümer überzeugt und Anfragen generiert.

Als grobe Orientierung gilt: Baukastenlösungen starten bei etwa 20 bis 80 Euro monatlich. Eine einfache Template-Website liegt häufig zwischen 2.500 und 6.500 Euro. Eine individuell entwickelte Makler-Website mit Strategie, Design, Texten, technischer Umsetzung und sauberer SEO-Basis beginnt realistisch ab etwa 7.500 Euro. Umfangreiche Systeme mit Immobilienanbindung, regionalen Landingpages, Lead-Strecken, Content-Konzept und laufender SEO-Betreuung können deutlich darüber liegen.

Alle Beträge in diesem Artikel sind Orientierungswerte und verstehen sich als netto. Der konkrete Preis hängt immer davon ab, was Ihre Website leisten soll.

Warum nennen Agenturen so selten konkrete Preise?

Viele Agenturen vermeiden Preisangaben, weil Website-Projekte schwer vergleichbar sind. Eine Seite mit fünf Unterseiten, vorhandenen Texten und ohne technische Anbindung ist ein anderes Projekt als ein Relaunch mit neuer Positionierung, SEO-Konzept, Maklersoftware, regionalen Landingpages und laufender Betreuung.

Trotzdem hilft Ihnen ein realistischer Kostenrahmen. Nicht, um sofort den günstigsten Anbieter zu finden, sondern um Angebote richtig einzuordnen. Wenn eine Agentur deutlich unter dem Markt liegt, fehlt meistens etwas. Wenn ein Angebot deutlich höher liegt, sollte klar erkennbar sein, welcher strategische, technische oder inhaltliche Mehrwert dahintersteht.

Drei Wege zur Makler-Website und was sie wirklich kosten

Grundsätzlich gibt es drei Ansätze, eine Website zu erstellen. Jeder hat seine Berechtigung, aber sie unterscheiden sich deutlich in dem, was Sie dafür bekommen.

1. Baukasten: günstig, aber begrenzt

Mit einem Baukastensystem wie Wix, Jimdo oder Squarespace erstellen Sie Ihre Website selbst. Die monatlichen Kosten sind niedrig, das System ist schnell eingerichtet und das finanzielle Risiko wirkt überschaubar.

Für einen Makler ist das aber nur dann sinnvoll, wenn die Website vor allem als digitale Visitenkarte gedacht ist. Sobald Sie über Google gefunden werden, Eigentümer überzeugen oder sich klar vom Wettbewerb abheben möchten, stoßen Baukästen schnell an Grenzen:

  • Design und Struktur wirken oft austauschbar.
  • Texte müssen selbst geschrieben werden und bleiben häufig zu allgemein.
  • Lokale SEO-Strukturen sind nur eingeschränkt planbar.
  • Eine Anbindung an Maklersoftware ist meist nicht oder nur über Umwege möglich.
  • Die Website passt sich selten sauber an eine gewachsene Marke an.

Der größte Kostenfaktor beim Baukasten ist deshalb nicht die monatliche Gebühr, sondern Ihre eigene Zeit. Wenn Sie zehn, zwanzig oder dreißig Stunden in Struktur, Texte, Bilder und technische Einstellungen investieren, ist die Website nicht mehr so günstig, wie sie auf der Rechnung aussieht.

2. Template-Website: schneller Start mit Kompromissen

Eine Template-Website basiert auf einer bestehenden Vorlage, häufig auf WordPress mit einem Immobilien-Theme. Eine Agentur oder ein Freelancer passt Farben, Logo, Bilder und Inhalte an. Das kann für Makler sinnvoll sein, die eine solide Grundseite brauchen und keine komplexen Anforderungen haben.

Der Vorteil: Die Umsetzung ist schneller und günstiger als eine komplette Individualentwicklung. Der Nachteil: Die Website folgt einer vorgegebenen Logik. Das Design lässt sich nur begrenzt anpassen, viele Themes sind technisch überladen und dadurch langsam, und Sie sind abhängig von Plugins, die regelmäßig gewartet werden müssen.

Außerdem teilen Sie sich das Grunddesign oft mit anderen Maklern, die dasselbe Theme nutzen. Im Immobilienmarkt, wo Eigentümer Makler online vergleichen, ist Austauschbarkeit ein echtes Problem.

3. Individuelle Makler-Website: teurer, aber strategischer

Eine individuelle Website beginnt nicht mit dem Layout, sondern mit der Frage: Warum sollte ein Eigentümer gerade Ihnen vertrauen?

Darauf bauen Struktur, Inhalte, Design und Technik auf. Eine gute Makler-Website erklärt nicht nur, dass Sie Immobilien verkaufen. Sie zeigt, welche Art von Immobilien Sie betreuen, in welcher Region Sie stark sind, wie Ihr Verkaufsprozess funktioniert und warum Eigentümer bei Ihnen in guten Händen sind.

In dieser Kategorie entstehen die Kosten durch echte Arbeit: Strategie, Informationsarchitektur, UX, Text, Design, Entwicklung, Suchmaschinenoptimierung, Datenschutz, Performance, Testing und Launch-Begleitung. Genau deshalb beginnt ein realistisches Budget für eine professionelle individuelle Makler-Website bei etwa 7.500 Euro.

Bei Bedarf kommt eine nahtlose Anbindung an Ihre Maklersoftware hinzu, zum Beispiel Propstack, onOffice, FlowFact oder EstateSmart. Ihre Objekte werden dann automatisch synchronisiert und im passenden Erscheinungsbild Ihrer Website dargestellt, ohne doppelte Pflege.

Vergleich auf einen Blick

Kriterium Baukasten Template Individuell
Typischer Kostenrahmen ca. 20 bis 80 Euro pro Monat ca. 2.500 bis 6.500 Euro ab ca. 7.500 Euro
Zeitaufwand für Sie hoch mittel gering bis mittel
Design-Flexibilität sehr eingeschränkt eingeschränkt vollständig
SEO-Potenzial gering begrenzt strategisch aufgebaut
Maklersoftware-Anbindung meist nicht möglich selten sauber umsetzbar voll integrierbar
Langfristige Kosten oft steigend durch Nachbesserung mittel durch Wartung und Plugins planbarer, wenn sauber aufgebaut
Geeignet für erste Online-Präsenz einfache professionelle Website etablierte Makler mit Wachstumsanspruch

Was beeinflusst den Preis einer Makler-Website?

Der Preis einer Website hängt nicht davon ab, wie viele Stunden jemand am Bildschirm sitzt. Er hängt davon ab, wie viel Strategie, Inhalt, Technik und Verantwortung im Projekt steckt.

1. Umfang und Seitenstruktur

Eine kompakte Website mit Startseite, Leistungen, Über uns, Referenzen und Kontakt ist deutlich günstiger als ein umfangreicher Auftritt mit regionalen Landingpages, Ratgeberbereich, Immobilienangeboten, Teamseiten, Karrierebereich und mehreren Zielgruppenstrecken.

Für Makler sind vor allem regionale Seiten relevant. Wer in München, Ammersee, Nürnberg oder Esslingen gefunden werden möchte, braucht nicht nur eine allgemeine Leistungsseite, sondern lokale Inhalte mit Substanz.

2. Maklersoftware- und CRM-Anbindung

Die Integration von Propstack, onOffice, FlowFact, EstateSmart oder vergleichbaren Systemen ist keine Standardfunktion, sondern technische Schnittstellenarbeit. Je nach System, Datenstruktur und gewünschter Darstellung sollten Sie grob mit 1.500 bis 4.000 Euro zusätzlich rechnen.

Eine saubere Anbindung spart später Zeit, verhindert doppelte Pflege und sorgt dafür, dass Immobilien im passenden Design dargestellt werden. Gleichzeitig muss geprüft werden, welche Daten übertragen werden, wie Exposés aussehen, welche Kontaktstrecken gebraucht werden und wie Anfragen im CRM landen.

3. SEO, lokale Sichtbarkeit und GEO

Eine Makler-Website ohne SEO ist wie ein Ladenlokal ohne Straßenschild. Sie kann gut aussehen, wird aber nicht zuverlässig gefunden.

Zur SEO-Basis gehören Keyword-Recherche, technische Struktur, Ladezeiten, interne Verlinkung, Meta-Daten, lokale Inhalte, strukturierte Daten und eine klare Seitenarchitektur. Dazu kommt zunehmend GEO, also die Frage, ob Ihre Inhalte auch von KI-Suchsystemen wie ChatGPT, Gemini oder Perplexity als relevante Quelle verstanden werden können.

Bei professionellen Projekten ist diese Struktur von Anfang an eingebaut. Bei günstigen Lösungen fehlt sie oft komplett und muss später teuer nachgezogen werden.

4. Texte und Content

Viele Makler unterschätzen den Wert guter Texte. Eigentümer wollen nicht lesen, dass Sie „kompetent, zuverlässig und persönlich" arbeiten. Das sagt fast jeder. Sie wollen verstehen, wie Sie vorgehen, welche Erfahrung Sie in Ihrer Region haben und warum Sie Ihnen ein Objekt mit hohem Vermögenswert anvertrauen sollen.

Professionelles Copywriting liegt häufig zwischen 100 und 200 Euro pro Seite. Bei zehn Unterseiten ist das ein relevanter Budgetposten, aber auch einer der wichtigsten Hebel für Vertrauen und Conversion.

5. Branding und Design

Eine Website für einen Premium-Makler muss anders wirken als eine Website für einen sehr lokalen Familienbetrieb. Beides kann erfolgreich sein, aber es braucht unterschiedliche Bildsprache, Tonalität, Struktur und visuelle Führung.

Wenn Positionierung und Branding bereits klar sind, wird das Projekt schlanker. Wenn Logo, Farben, Bildwelt und Markenbotschaft erst entwickelt oder geschärft werden müssen, steigt der Aufwand. Ein Logo beginnt häufig ab etwa 1.200 Euro, ein vollständiges Corporate Design ab etwa 3.900 Euro. Für Makler im gehobenen Segment kann ein professionelles Branding vor oder parallel zur Website-Entwicklung sinnvoll sein. Das ist kein Nachteil, sondern oft die eigentliche Grundlage dafür, dass die Website später funktioniert.

6. Fotografie und Bildmaterial

Professionelle Fotos von Ihnen, Ihrem Team, Ihrem Büro und Ihrer Region kosten häufig zwischen 500 und 1.500 Euro. Stockfotos sind günstiger, aber sie untergraben genau die Authentizität, die Eigentümer von einem Makler erwarten.

Gerade im Premiumsegment ist Bildmaterial kein dekorativer Zusatz. Es entscheidet mit darüber, ob Ihr Auftritt hochwertig, nahbar und vertrauenswürdig wirkt.

7. Lead-Funktionen und Conversion

Kontaktformulare allein reichen oft nicht. Je nach Strategie können Bewertungsanfragen, Download-Angebote, Ratgeber, Rückrufstrecken, Terminbuchungen oder gezielte Landingpages sinnvoll sein.

Solche Elemente erhöhen den Aufwand, können aber entscheidend dafür sein, ob aus Besuchern konkrete Anfragen werden.

8. Datenschutz, Performance und Wartung

SSL, Cookie-Banner, DSGVO-konforme Formulare, saubere Tracking-Einbindung, schnelle Ladezeiten und regelmäßige Updates sind keine Nebensachen. Sie beeinflussen Vertrauen, rechtliche Sicherheit und Sichtbarkeit.

Gerade bei WordPress-Projekten sollten laufende Wartung, Sicherheitsupdates und Plugin-Pflege einkalkuliert werden. Eine Website ist kein einmaliger Kauf, sondern ein digitales System, das gepflegt werden muss.

Was bekommen Sie in welcher Preiskategorie?

Unter 3.000 Euro: das Einstiegsniveau

Sie erhalten meist eine einfache Online-Präsenz mit wenigen Seiten und einem Kontaktformular. SEO, Maklersoftware-Anbindung oder professioneller Content sind in dieser Preisklasse normalerweise nicht enthalten. Das kann als digitale Visitenkarte funktionieren, wird aber selten zuverlässig Eigentümer-Leads generieren.

3.000 bis 7.500 Euro: solide, aber oft begrenzt

In dieser Kategorie sind einfache Template-Websites oder kleinere WordPress-Umsetzungen möglich. Sie erhalten eine ordentliche Grundlage, wenn Inhalte, Branding und Struktur bereits stehen. Problematisch wird es, wenn in diesem Budget auch Strategie, Texte, SEO, Bildkonzept, rechtliche Grundstruktur und technische Sonderfunktionen erwartet werden. Dann wird zwangsläufig an wichtigen Stellen gespart.

Ab 7.500 Euro: professionelle individuelle Grundlage

Ab diesem Budget wird eine Makler-Website realistisch, die nicht nur gut aussieht, sondern gezielt für Vertrauen, Sichtbarkeit und Anfragen aufgebaut wird. Typischerweise sind hier Strategie, individuelles Design, responsive Umsetzung, SEO-Basis, Conversion-Struktur, technische Qualitätsprüfung und saubere Übergabe enthalten.

Für viele etablierte Immobilienmakler ist das der sinnvollste Einstieg, weil Preis und Wirkung in einem vernünftigen Verhältnis stehen. Eine gute Makler-Website arbeitet in dieser Kategorie nicht nur als digitale Visitenkarte, sondern als belastbare Grundlage für Vertrauen, lokale Sichtbarkeit und Eigentümeranfragen.

Ab 15.000 Euro: Website als Wachstumssystem

In diesem Bereich wird die Website Teil einer größeren Marketingstrategie. Dazu können regionale SEO-Landingpages, CRM-Anbindungen, Immobilien-Synchronisation, Ratgeberbereiche, Lead-Magnete, Tracking-Konzepte, laufende Content-Produktion und Performance-Optimierung gehören.

Das lohnt sich besonders, wenn Sie nicht nur „eine neue Website" möchten, sondern einen digitalen Vertriebskanal für Eigentümeranfragen aufbauen wollen.

Die versteckten Kosten, an die viele Makler zu spät denken

Der Projektpreis ist nur ein Teil der Rechnung. Nach dem Launch entstehen je nach Setup laufende Kosten. Diese sollten von Anfang an transparent eingeplant werden:

  • Domain und Hosting: häufig 10 bis 30 Euro pro Monat. Ein schneller, in Deutschland gehosteter Server ist wichtig für Ladezeiten und Datenschutz.
  • SSL und Sicherheit: Verschlüsselung ist bei Kontaktformularen und personenbezogenen Daten Standard. Sicherheitsupdates verhindern Ausfälle und Vertrauensverlust.
  • Wartung und Updates: häufig 50 bis 300 Euro pro Monat, abhängig von System, Umfang und Reaktionszeit.
  • DSGVO-Konformität: Cookie-Consent-Tools, Datenschutzhinweise und Tracking-Einstellungen müssen sauber gepflegt werden.
  • Content-Pflege: neue Objekte, Teamänderungen, Blogbeiträge, neue Leistungen oder regionale Seiten kosten entweder eigene Zeit oder laufendes Budget.
  • Laufende SEO-Betreuung: je nach Wettbewerb oft ab einigen hundert Euro monatlich. Ohne kontinuierliche Optimierung verlieren Sie nach und nach Sichtbarkeit an Wettbewerber, die dranbleiben.
  • Tracking und Optimierung: Auswertung von Anfragen, Nutzerverhalten und Conversion-Raten hilft, die Website nach dem Launch weiter zu verbessern.

Eine Website, die nach dem Launch nie wieder angefasst wird, verliert mit der Zeit an Wirkung. Inhalte veralten, Wettbewerber ziehen nach, Google bewertet Seiten neu und technische Standards ändern sich.


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Warum eine billige Website langfristig teurer sein kann

Billig wird teuer, wenn die Website keine Anfragen bringt, Vertrauen kostet oder nach kurzer Zeit neu gemacht werden muss.

Ein Beispiel: Ein Makler entscheidet sich für eine Template-Website für 2.500 Euro. Nach sechs Monaten stellt er fest, dass keine qualifizierten Anfragen kommen, und beauftragt zusätzlich SEO-Unterstützung für 500 Euro pro Monat. Nach einem Jahr zeigt sich, dass die gewünschte Maklersoftware-Anbindung technisch nur mit großen Umwegen möglich ist. Die manuelle Objektpflege kostet jede Woche mehrere Stunden. Nach 18 Monaten braucht die Website ein technisches Update, weil Plugins, Theme und PHP-Version nicht mehr sauber zusammenspielen. Nach zwei Jahren wirkt das Design bereits veraltet und ein Redesign wird diskutiert.

Über drei Jahre entstehen so schnell Gesamtkosten im fünfstelligen Bereich, plus viele Stunden Eigenzeit und verlorene Sichtbarkeit in den ersten Monaten.

Ein anderer Makler investiert von Anfang an 12.000 Euro in eine individuelle Website mit SEO-Strategie, Maklersoftware-Anbindung und professionellem Content. Die laufende Betreuung kostet 300 Euro pro Monat. Nach drei Jahren liegt auch diese Lösung im unteren fünfstelligen Bereich, aber mit einer anderen Ausgangslage: saubere technische Basis, automatisierte Objektverwaltung, klare Eigentümeransprache und eine Website, die organisch wachsen kann.

Ähnliche Gesamtkosten, völlig unterschiedliche Ergebnisse. Und der größte Kostenfaktor ist dabei noch nicht eingerechnet: verlorene Aufträge. Bei einem Objektwert von 500.000 Euro und einer Provision von 3 Prozent entspricht ein einziges zusätzlich gewonnenes Verkaufsmandat 15.000 Euro Umsatz vor Steuern und Kosten. Je nach Region, Vertrag und Objekt kann der Wert höher oder niedriger liegen. Der Punkt bleibt: Eine Website muss nicht billig sein. Sie muss wirtschaftlich sinnvoll sein.

Redesign oder Neubau: wann lohnt sich was?

Viele Makler, die diesen Artikel lesen, haben bereits eine Website. Die entscheidende Frage lautet deshalb oft nicht nur „Was kostet eine neue Website?", sondern: Reicht ein Redesign oder brauchen wir einen kompletten Neubau?

Ein Redesign für etwa 3.000 bis 6.000 Euro kann sinnvoll sein, wenn:

  • die Technik noch solide ist und schnell lädt
  • Ihre Markenidentität stark ist und bleiben soll
  • nur das Design veraltet wirkt, nicht die Struktur
  • vorhandene Rankings geschützt und weiterentwickelt werden können

Ein Neubau ab etwa 7.500 Euro ist meistens die bessere Wahl, wenn:

  • das CMS veraltet ist oder technisch stark begrenzt
  • kein SEO-Fundament existiert und keine Rankings zu schützen sind
  • die Marke selbst ein Update braucht
  • Sie eine Maklersoftware-Anbindung wünschen, die die alte Architektur nicht hergibt
  • die aktuelle Website keine qualifizierten Anfragen erzeugt

Die ehrliche Entscheidungsfrage lautet: Bringt Ihre aktuelle Website qualifizierte Anfragen? Wenn die Antwort Nein ist, reicht ein neues Design meistens nicht aus. Dann braucht es eine neue Struktur, bessere Inhalte und eine technische Basis, die Wachstum überhaupt ermöglicht. Hilfreiche Anhaltspunkte, wie Sie Ihre aktuelle Website bewerten können, finden Sie in unserem separaten Artikel.

Der typische Ablauf und warum gute Websites Zeit brauchen

Eine professionelle Makler-Website entsteht nicht über Nacht. Rechnen Sie mit sechs bis zehn Wochen, je nach Projektumfang. Dieser Zeitrahmen ist kein Zeichen von Langsamkeit, sondern von Gründlichkeit:

  • Woche 1 bis 2: Analyse, Strategie und Wettbewerbsrecherche
  • Woche 3 bis 4: Konzept, Seitenstruktur und Wireframes
  • Woche 4 bis 6: Design, Texterstellung und Bildauswahl
  • Woche 6 bis 8: Entwicklung, Maklersoftware-Anbindung und responsive Anpassung
  • Woche 8 bis 10: Testen, Feedbackschleifen, SEO-Setup und Launch

Der größte Einflussfaktor auf die Timeline sind Entscheidungen und Feedback. Sehr kurze Projektzeiten bedeuten meist, dass Strategie, Texte, SEO oder Testing reduziert werden. Das kann funktionieren, wenn es wirklich nur um eine kleine Übergangslösung geht. Für einen langfristigen Akquise-Auftritt ist Gründlichkeit wirtschaftlich sinnvoller.

Woran erkennen Sie ein gutes Angebot?

Vergleichen Sie Angebote nicht nur nach Endpreis. Prüfen Sie, was wirklich enthalten ist und wie konkret die Agentur Ihre Situation versteht.

  • Gibt es vor dem Angebot eine Analyse Ihrer Zielgruppe, Region und Wettbewerbssituation?
  • Ist klar definiert, welche Seiten, Texte und Funktionen enthalten sind?
  • Wird SEO nur erwähnt oder wirklich in Struktur, Inhalte und Technik eingeplant?
  • Sind mobile Darstellung, Ladezeit, Datenschutz und Tracking berücksichtigt?
  • Ist geregelt, wer nach dem Launch Wartung, Änderungen und Updates übernimmt?
  • Gibt es Erfahrung mit Maklerprozessen, Immobilienanbindungen und Eigentümerakquise?

Wenn ein Angebot nur aus „Webdesign", „Startseite" und „Kontaktformular" besteht, fehlt meist der strategische Teil. Gerade bei Immobilienmaklern ist das riskant, weil Vertrauen und Differenzierung über den Erfolg entscheiden.

Welche Website passt zu Ihrem Budget?

Die richtige Antwort hängt davon ab, wo Sie gerade stehen.

  • Sie gründen gerade und brauchen nur eine erste Präsenz? Dann kann eine einfache Lösung für den Anfang reichen.
  • Sie sind etabliert, bekommen aber zu wenige Anfragen über Google? Dann sollten Strategie, SEO und Conversion stärker gewichtet werden.
  • Sie arbeiten im Premiumsegment? Dann muss die Website auch visuell und sprachlich ein hochwertiges Gefühl vermitteln.
  • Sie möchten Objekte automatisch einbinden? Dann sollte die technische Schnittstelle von Anfang an geplant werden.
  • Sie möchten langfristig Eigentümer gewinnen? Dann ist die Website nur der Startpunkt. Content, lokale Sichtbarkeit und laufende Optimierung gehören dazu.

Fazit: Die beste Makler-Website ist nicht die billigste, sondern die passendste

Die richtige Frage ist nicht nur, was eine Makler-Website kostet. Die wichtigere Frage lautet: Was soll sie für Ihr Unternehmen leisten?

Eine Makler-Website kostet so viel, wie ihre Aufgabe verlangt. Wenn sie nur eine digitale Visitenkarte sein soll, reicht ein kleineres Budget. Wenn sie Vertrauen aufbauen, regional sichtbar werden, Eigentümer überzeugen und Anfragen erzeugen soll, braucht sie Strategie, gute Inhalte, saubere Technik und ein Design, das zu Ihrer Positionierung passt.

Für eine professionelle individuelle Makler-Website sollten Sie realistisch ab etwa 7.500 Euro planen. Nicht, weil eine Website grundsätzlich so viel kosten muss, sondern weil unterhalb dieses Budgets oft genau die Bausteine fehlen, die später für Wirkung sorgen.

Bei 10 bis 20 Abschlüssen pro Jahr und einer durchschnittlichen Provision im fünfstelligen Bereich kann eine professionelle Website bereits dann wirtschaftlich sinnvoll sein, wenn sie zu einem zusätzlichen qualifizierten Mandat beiträgt. Entscheidend ist nicht der günstigste Projektpreis, sondern ob die Website Vertrauen schafft, Sichtbarkeit aufbaut und die Kosten pro gewonnener Anfrage langfristig senkt.

Wir bei Brandingstuff entwickeln individuelle Makler-Websites, die auf Eigentümerakquise, lokale Sichtbarkeit und langfristige Ergebnisse ausgelegt sind. Auf Wunsch eingebettet in eine ganzheitliche Marketingstrategie für Immobilienmakler.


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