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#immobilienmakler #socialmedia #marketing


Veröffentlicht

04. Juni 2026


Yana S.
Yana S.
Geschäftsführerin von Brandingstuff

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Immobilienmakler Social Media Strategie: Was bringt wirklich Anfragen?

Social Media funktioniert für Immobilienmakler nicht wie ein trockener Ratgeber. Menschen bleiben dran, wenn der Kanal unterhält, Persönlichkeit zeigt und Immobilien sichtbar macht.

Immobilienmakler Social Media Strategie: Was bringt wirklich Anfragen?

Kurzantwort: Bringt Social Media Immobilienmaklern wirklich Anfragen?

Ja, Social Media kann Immobilienmaklern Anfragen bringen. Aber nicht, wenn der Kanal wie ein trockener Ratgeber oder eine reine Objektablage wirkt. Menschen scrollen abends nicht durch Instagram, Facebook oder TikTok, weil sie Maklerbegriffe erklärt bekommen möchten. Sie wollen unterhalten werden.

Genau deshalb funktioniert Social Media für Makler anders als eine Website oder ein Fachartikel. Der Kanal muss vor allem Persönlichkeit, Haltung und Wiedererkennung zeigen. Expertise bleibt wichtig, aber sie muss schnell sitzen: etwa 80 Prozent Unterhaltung, Alltag und Persönlichkeit, 20 Prozent fachliche Substanz.

Content-Ziel Aufgabe Beispiel
Unterhaltung Aufmerksamkeit gewinnen und Menschen zum Dranbleiben bringen kurze Alltagssituationen, lokale Beobachtungen, humorvolle Makler-Momente
Persönlichkeit Sympathie, Vertrauen und Wiedererkennung aufbauen Team, Haltung, Blick hinter die Kulissen, echte Reaktionen
Expertise Kompetenz sichtbar machen, ohne den Kanal zu überfrachten klare Meinung, sichtbares Ergebnis, ein konkreter Fehler, eine kurze Antwort

Sie möchten Social Media stärker mit Ihrer Eigentümerakquise verbinden? Wir entwickeln Marketing für Immobilienmakler, bei dem Branding, Website und Social Media sinnvoll ineinandergreifen.

Was Social Media für Makler leisten kann

Social Media ersetzt keine gute Website, keine lokale Sichtbarkeit bei Google und keine persönliche Empfehlung. Der Kanal ergänzt diese Kontaktpunkte, indem er ein Gefühl für die Menschen hinter dem Unternehmen erzeugt. Ein Eigentümer soll nicht nur denken: "Die kennen sich aus." Er soll auch denken: "Mit denen kann ich mir ein Gespräch vorstellen."

Das entsteht selten durch reine Fachbeiträge. Vertrauen entsteht, wenn Menschen wiederholt sehen, wie Sie sprechen, wie Sie auftreten, wie Sie mit Kunden umgehen und wie Sie Ihre Region wahrnehmen. Fachwissen hilft, aber Persönlichkeit entscheidet oft, ob jemand überhaupt dranbleibt.

Die richtige Content-Strategie: 80 Prozent Unterhaltung, 20 Prozent Expertise

Eine Makler-Strategie auf Social Media sollte nicht mit der Frage beginnen, welche Fachthemen gepostet werden können. Die bessere Frage lautet: Warum sollte jemand diesen Beitrag freiwillig anschauen, obwohl er gerade nur scrollen will?

Die Antwort ist meistens nicht: "Weil wir noch eine Checkliste zum Verkaufsprozess hochladen." Solche Inhalte haben ihren Platz, aber sie dürfen den Kanal nicht dominieren. Niemand will dauerhaft Notartermine, Energieausweise, Flurstücke oder Maklerbegriffe erklärt bekommen. Das kann wichtig sein, aber als Dauerformat ist es unsexy und kein Grund, einem Account gern zu folgen.

Wer nur erklärt, belehrt schnell. Wer unterhält, schafft Nähe. Und wer dann an den richtigen Stellen Expertise zeigt, wirkt kompetent, ohne anstrengend zu werden.

80 Prozent: Unterhaltung und Persönlichkeit

Der größte Teil des Contents sollte leicht konsumierbar sein. Das bedeutet nicht albern oder unseriös. Es bedeutet: menschlich, schnell verständlich und nah am Alltag der Zielgruppe. Menschen sollen Sie wiedererkennen, sich an Ihre Art erinnern und gerne bis zum Ende schauen.

Gute Inhalte in diesem Bereich sind zum Beispiel:

  • typische Situationen aus dem Makleralltag
  • kurze, humorvolle Beobachtungen aus Besichtigungen oder Kundengesprächen
  • lokale Eigenheiten, Stadtteilmomente und regionale Themen
  • Team, Büroalltag, Pannen, Routinen und echte Einblicke
  • Reaktionen auf Fragen, Vorurteile oder typische Makler-Klischees

20 Prozent: Expertise zeigen

Expertise bleibt wichtig, aber sie muss sofort verständlich sein. Ein kurzer Hinweis, eine starke Meinung oder ein konkreter Fehler reicht oft aus. Niemand muss ein langes Video über die Berechnung der Wohnfläche sehen, um zu verstehen, dass Sie professionell arbeiten.

Starke Expertise-Beiträge sind kurz, konkret und anschlussfähig:

  • "Dieser Fehler kostet Verkäufer oft Geld."
  • "Darauf achten Käufer bei dieser Objektart zuerst."
  • "Warum ein zu hoher Angebotspreis am Ende schadet."
  • "Was Eigentümer vor der Bewertung vorbereiten sollten."
  • "Wie wir eine Immobilie besser präsentieren als mit Standardfotos."

Formate, die wirklich angeschaut werden

Die besten Formate klingen nicht nach Broschüre. Sie klingen nach echten Situationen, echten Meinungen und echtem Makleralltag. Social Media ist kein Seminarraum. Wenn der Einstieg langweilig ist, ist der Beitrag weg, bevor die Expertise überhaupt sichtbar wird.

POV-Situationen aus dem Makleralltag

Starke Reels zeigen Situationen, die Menschen sofort verstehen: "Wenn der Eigentümer den Preis selbst festlegt", "Wenn bei der Besichtigung plötzlich zehn Leute im Bad stehen" oder "Wenn Käufer sagen, sie wollen nur mal schauen". Das ist unterhaltsam, aber nicht leer. Es zeigt, welche Situationen Sie täglich lösen.

Reaktionen auf typische Aussagen

Makler hören immer wieder dieselben Sätze: "Der Nachbar hat aber mehr bekommen", "Wir probieren es erst mal privat" oder "Fotos mit dem Handy reichen doch". Genau daraus entstehen starke Beiträge. Sie greifen eine echte Aussage auf, reagieren klar darauf und zeigen nebenbei, dass Sie wissen, wovon Sie sprechen.

Klare Meinungen statt Lexikon

Sagen Sie Ihre Meinung, auch wenn sie nicht jedem gefällt. Sie werden sowieso nicht jedem gefallen. Wer versucht, auf Social Media komplett neutral, glatt und unangreifbar zu wirken, wird schnell austauschbar. Eine klare Haltung zu Preisstrategie, Vermarktung, Besichtigungstourismus oder Immobilienportalen macht Ihren Kanal greifbarer und gibt Menschen einen Grund, Ihnen zu folgen.

Vorher-nachher statt Fachchinesisch

Niemand muss jedes Detail Ihrer Vermarktung erklärt bekommen. Zeigen Sie lieber den Unterschied: schlechte Fotos gegen starke Fotos, leere Räume gegen Home Staging, unklare Anzeige gegen sauberes Exposé, null Nachfrage gegen volle Besichtigungsliste. Das versteht jeder sofort.

Objekte als Entertainment

Machen Sie keine langweiligen Objektvideos, in denen nur langsam durch leere Räume gelaufen wird. Werden Sie kreativ. Nutzen Sie AI, um eine Szene zu visualisieren. Starten Sie mit einer provokanten Frage. Springen Sie in den Pool, wenn genau dieser Pool das Objekt besonders macht. Zeigen Sie die Immobilie so, dass Menschen kurz stoppen, lachen, staunen oder den Beitrag weiterschicken. Quadratmeter, Baujahr und Grunddaten können danach kommen.

Lokale Meinungen statt Marktbericht

"Was ich an diesem Viertel liebe", "Warum diese Straße unterschätzt wird" oder "Wo Käufer gerade wirklich suchen" wirkt stärker als der nächste allgemeine Marktbericht. Menschen interessieren sich für Orte, an denen sie leben, kaufen oder verkaufen könnten. Nutzen Sie das.

Kurze Experten-Impulse

Expertise gehört rein, aber kurz und mit Kante. Ein Beitrag sollte nicht "Was ist ein Energieausweis?" heißen, sondern eher: "Ohne dieses Dokument verlieren Verkäufer Zeit." Das ist konkreter, dringlicher und im Feed deutlich stärker.

Der unterschätzte Vorteil: Reichweite verkauft Immobilien

Viele Makler unterschätzen Social Media, weil der Kanal auf den ersten Blick eher Suchende als Eigentümer anspricht. Das stimmt teilweise. Objektvideos, Reels und lokale Inhalte erreichen oft Menschen, die gerade schauen, kaufen, mieten oder einfach Immobilien interessant finden.

Aber genau das ist der Punkt: Wer Reichweite hat, baut Nachfrage auf. Bei passenden Objekten kann ein Makler Interessenten aktivieren, bevor die Immobilie überhaupt auf Portalen wie ImmoScout veröffentlicht wird. Nicht jedes Objekt verkauft sich dadurch sofort ohne Portal. Aber ein starker Social-Media-Kanal kann dafür sorgen, dass erste Anfragen, Vormerkungen oder Besichtigungen entstehen, bevor andere Makler überhaupt Sichtbarkeit einkaufen.

Und Eigentümer sehen das. Sie sehen nicht nur, dass Sie lustige Reels machen. Sie sehen, dass Sie Immobilien sichtbar machen, Nachfrage erzeugen, Menschen erreichen und Vermarktung nicht erst bei der Portal-Anzeige beginnt. Genau dort wird Social Media für Eigentümer relevant, obwohl es sie nicht immer direkt anspricht.

Was unsere Kunden daraus erleben

Unsere Kunden berichten genau von solchen Situationen. Ein Eigentümer sagte, dass er den Makler über seine Tochter wahrgenommen hat, weil sie auf Social Media unterwegs war und den Auftritt gesehen hatte. Beim Abendessen mit der Familie kam der Makler dann ins Gespräch. Der Kontakt entstand also nicht über eine klassische Eigentümeranzeige, sondern über echte Reichweite im Alltag.

Ein anderer Kunde bekam über Instagram eine Anfrage von einem Eigentümer, bei dem durch eine Scheidung der Immobilienverkauf konkret wurde. Auch das zeigt: Menschen melden sich nicht immer in dem Moment, in dem sie einen fachlichen Ratgeber lesen. Manchmal entsteht Vertrauen vorher durch wiederholte Sichtbarkeit, und die Anfrage kommt dann, wenn die private Situation konkret wird.

Ein weiterer Kunde hat eine Immobilie verkauft, ohne sie auf Portalen zu veröffentlichen. Die Nachfrage kam nur über Social Media. Genau deshalb sollte der Kanal nicht als Spielerei abgetan werden. Wenn genug Menschen zuschauen, kann Social Media direkt in Vermarktungskraft übersetzt werden.

Organisch oder Ads: was ist sinnvoll?

Organische Inhalte bauen Vertrauen und Wiedererkennung auf. Sie sind stark für Menschen, die Ihr Unternehmen bereits kennen oder mehrfach mit Ihnen in Berührung kommen. Sie bringen aber selten planbar sofort neue Verkaufsmandate.

Ads sind sinnvoll, wenn sie auf ein passendes Eigentümer-Angebot führen. Nicht jeder beworbene Post ist eine Kampagne. Gute Anzeigen brauchen ein klares Ziel und eine passende Landingpage.

Für Makler können Ads sinnvoll sein für:

  • lokale Bekanntheit in einem festgelegten Einzugsgebiet
  • kostenlose Immobilienbewertung oder Verkaufspotenzial-Einschätzung
  • Eigentümer-Ratgeber wie "Haus verkaufen in [Region]"
  • Kampagnen zu Erbschaft, Trennung oder Verkauf im Alter
  • Remarketing für Besucher der eigenen Website
  • Recruiting-Kampagnen für neue Mitarbeiter oder freie Makler

Eine Anzeige ohne starke Zielseite ist teuer. Besser ist eine Seite mit passender Botschaft, niedriger Kontakthürde und sauberem Tracking.

Welche Kennzahlen zählen?

Likes und Follower sind nicht nutzlos, aber sie sind für Makler selten die wichtigste Kennzahl. Wichtiger ist, ob Menschen die Inhalte anschauen, wiederkommen und irgendwann den Kontakt suchen.

Sinnvolle Kennzahlen sind:

  • Wiedergabezeit und Abschlussrate bei Videos
  • Shares und Antworten auf persönliche oder unterhaltsame Inhalte
  • Profilaufrufe nach Reels oder lokalen Beiträgen
  • Anfragen zu Objekten, bevor sie auf Portalen veröffentlicht werden
  • neue Suchkunden, Vormerkungen und Besichtigungsanfragen über Social Media
  • Direktnachrichten mit konkreten Fragen
  • Klicks auf Website, Ratgeber oder Bewertungsseite
  • Anfragen, bei denen Social Media als Kontaktpunkt genannt wird

Noch besser wird die Auswertung, wenn Links und Kampagnen sauber getrackt werden. Dann wird sichtbar, welche Inhalte Aufmerksamkeit bringen, welche Objekte Nachfrage erzeugen und welche Beiträge tatsächlich zu Websitebesuchen oder Kontaktanfragen führen.

Woran erkennen Sie einen guten Auftritt?

Ein guter Social-Media-Auftritt zeigt sich nicht an perfekt gestalteten Einzelposts. Entscheidend ist, ob die Beiträge zusammen ein stimmiges Bild ergeben.

  • Erkennt man schnell, welche Menschen hinter dem Unternehmen stehen?
  • Wirkt der Kanal unterhaltsam genug, damit Menschen freiwillig dranbleiben?
  • Gibt es wiederkehrende Formate mit Wiedererkennungswert?
  • Wird Ihre Region regelmäßig sichtbar?
  • Sieht man, wie Sie Nachfrage für Immobilien erzeugen?
  • Wird klar, warum Eigentümer Ihnen die Vermarktung anvertrauen sollten?
  • Zeigen Sie Expertise punktuell und verständlich?
  • Gibt es einen klaren nächsten Schritt zur Anfrage?
  • Passt Social Media zu Website, Branding und Exposé?

Wenn mehrere Punkte fehlen, braucht es nicht einfach mehr Posts. Dann muss der Kanal menschlicher, klarer und wiedererkennbarer werden.

Fazit: Social Media zeigt Persönlichkeit

Ein wirksamer Social-Media-Auftritt für Immobilienmakler ist kein endloser Fachvortrag. Niemand folgt einem Makler, weil er möglichst viele Fachbegriffe erklärt. Menschen folgen, wenn der Kanal unterhält, Persönlichkeit zeigt und Immobilien interessant macht.

Wer 80 Prozent Unterhaltung und Persönlichkeit mit 20 Prozent fachlicher Substanz verbindet, wird eher wahrgenommen, bleibt eher im Kopf und baut langfristig Vertrauen auf. Und wenn die Reichweite groß genug ist, wird Social Media mehr als Imagepflege: Dann kann der Kanal Nachfrage für Immobilien erzeugen, noch bevor Portale ins Spiel kommen.

Wir bei Brandingstuff entwickeln Social-Media- und Marketingstrategien für Immobilienmakler, die zu Website, Branding und Eigentümerakquise passen.


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